Hallo Peter! Vielen Dank für das Jazzguitar Meeting und für die beiden Konzerte im Jazzclub Stellwerk in Hamburg-Harburg. Was ich gut fand, war die lockere und freundschaftliche Atmosphäre. Feelin Dunk dafür an Dich, an die Stellwerk Leute und an die anderen Kursteilnehmer. Von Dir gab viele wertvolle Tips zu Phrasierung, Spielweise, Rhythmik, Timing, Groove, zur Analyse von Jazz Stücken und zur Bearbeitung von Musik mit Software Programmen. Außerdem warst Du offen für alle Fragen der Kursteilnehmer. Das hat Spaß gemacht. Du warst wirklich nett und kannst supergut Gitarre spielen. Interessant waren auch die Gespräche unter den anderen Kursteilnehmern und gemeinsam die Zeit mit Jazz Musik zu verbringen und die Konzerte zu erleben. Du hast, wie Du immer sagtest, so Deine Einflüsse und dazu gehört, außer Santana, Steely Dan und Yellow Jackets, auch und vor allem JOE PASS. Deshalb stand der zweite Abend unter dem Motto a tribute to JOE PASS. Joe hat die letzten Jahre seines Lebens hier bei uns in Hamburg gelebt. Bei mir um die Ecke. Ich habe das damals aber leider nicht gewußt. Sonst hätte ich Hey Joe sagen können. Besonders nett war es Joe´s Lebenspartnerin und Ehefrau Ellen aus diesen Jahren kennenzulernen. Übrigens, weist Du eigentlich das der Name der Band Steely Dan dem Roman Naked Lunch von William S. Burroughs entliehen wurde und dort einen eisernen Dildo bezeichnet. William S. Burroughs ist ein US-amerikanischer Schriftsteller der sogenannten Beat Generation, die immer mit dem Bebop (z.B.: Charlie Parker, sax) in Verbindung gebracht wird. Weiß der Teufel was der mit einem .mmh.mmh. gemacht hat? Bestimmt keinen Jazz. Die Kursteilnehmer hatten den Jazzstandard in a mellow tone von Duke Ellinton eingübt, von Dir für 6 Gitarren arrangiert. Dieses Sextett wurde von Dir spontan Sixpack getauft:-) Also,- Sixpack, unterstützt vom Joe Pass Tribute Trio, durften diesen Jazzstandard dann auf der Bühne den aufmerksamen Zuhörern des zweiten Abends vorspielen. Daran kann man schon erkennen wie hoch das musikalische und gitarristische Niveau des Meetings war. Zwei waren sogar in der Lage über das überaus komplexe Arrangement und komplizierte Harmoniegerüst dieses Stückes zu improvisieren. Dafür gab es etwas Schwächen in der Leadstimme. (ich, als Ostfriese, brauche immer ein bischen länger um sowas zu lernen, dafür vergesse ich dann wieder schneller :-), Diese wurden aber durch das hohe Können und das Engagement der anderen Stimmen ausgeglichen. Dafür sonnte sich Sixpack in dem brausenden Beifall, den es für diese Darbietung erntete. Das Bier hat dann aber, glaube ich, jemand anders ausgetrunken, oder? Leider waren die Konzerte an beiden Abenden schwach besucht, aber dafür waren wir unter uns;-) Viele Grüße aus dem frohen Norden auch an Eddy (key), Marco (dr), Jürgen (b), Ellen und allen Kursteilnehmern. Hoffentlich sehen wir uns mal wieder beim nächsten Jazzguitar Meeting. Bent with friendly Grooves :-) 'phrasing is the difference between playing notes and making music' - Joe Diorio
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